Fragen zur Anwendung der Compex-Produkte

1.Wo sollen die Elektroden platziert werden?

Die Platzierung der Elektroden ist in den Handbüchern für verschiedene Muskelgruppen beschrieben.

2.Wie werden die Elektrodenkabel angeschlossen?

Das positive Anschlusskabel (rot) muss sich an der Elektrode befinden, die über dem Reizpunkt des Muskels liegt. Das negative Anschlusskabel (transparent/schwarz) muss sich an der Elektrode befinden, die sich entlang der Muskelbahn befindet.

3.Wie findet man den motorischen Reizpunkt genau?

Die Abbildungen zur Elektrodenplatzierung zeigen die Positionierung der Elektroden genau. Um ihren persönlichen Reizpunkt genauer zu lokalisieren, können Sie die positive Elektrode (rot) leicht verschieben und beobachten, wo die Muskelreaktion am besten ist. Mit dem Motor Pen aus dem Zubehör können Sie die genaue Position der Reizpunkte für jeden Einzelnen mit höchster Präzision bestimmen und dadurch eine optimale Wirksamkeit der Programme garantieren.

4.Ist die genaue Lokalisation des Reizpunkts wichtig?

Die genaue Platzierung der Elektroden ist in den zusätzlichen Programmen, die keine Muskelkontraktion induzieren (Typ Aktive Erholung oder Kapillarisation), nicht so wichtig. Für Trainingsprogramme (Typ Kraft, Anaerobe Ausdauer oder Aerobe Ausdauer) ist sie eher von Bedeutung, aber die Angaben zur Platzierung der Elektroden sind angemessen und reichen normalerweise aus. Die individuellen Unterschiede in Bezug auf die Abbildungen verringern sich, wenn die Stimulationsintensität erhöht wird.

5.Entstehen durch falsches Anbringen der Elektroden Risiken?

Nein. Eine falsche Platzierung der Elektroden birgt kein Risiko. Lediglich dieWirksamkeit der Stimulation wird reduziert.

6.Wie lassen sich die Schmerzen erklären, die manchmal unter den    Elektroden zu spüren sind?

Es kommt vor, dass sich an manchen Stellen der Haut mehr empfindliche Nervenenden befinden. Auch ein schlechter Kontakt zwischen der Haut und den Elektroden beeinträchtigt den Komfort. Deshalb sollten Sie unbedingt qualitativ hochwertige Elektroden verwenden, die Sie sorgfältig auf der Haut anbringen und ggf. auf eine weniger empfindliche Hautstelle verschieben.

7.Gibt es absolute Gegenanzeigen?

Ja. Das Gerät darf nicht eingesetzt werden bei Epilepsie oder bei Personen mit Herzschrittmacher. Außerdem darf bei Schwangeren und Personen mit Hernie oder Eingeweidevorfall niemals eine Stimulation im Bauchbereich erfolgen. Man darf die Elektroden auch nie auf Kopfhöhe anbringen.    

8.Bestehen bei der Muskelstimulation langfristige Risiken?

Nein. Die Elektrostimulation für Muskeln und die Elektrotherapie im Allgemeinen gibt es seit Jahrzehnten, und es wurden nie Probleme festgestellt.

9.Mit welcher Intensität muss mit den Trainingsprogrammen gearbeitet    werden (Typ Kraft, anaerobe Ausdauer oder aerobe Ausdauer)?

Die höchstmögliche (sie sollte aber erträglich bleiben), um die größtmögliche Anzahl von Muskelfasern einzubeziehen. Der beste Kontrollmechanismus bleibt dabei das subjektive Gefühl: Die Kontraktionen sollten stark sein, aber nie unerträglich werden.

10.Ist die Toleranz gegenüber der elektrischen Intensität bei allen gleich?

Nein. Jeder Mensch hat eine individuelle Sensibilität, die vor allem von seiner Konstitution abhängt (Fett, Bindegewebe etc.).

11.Mit welcher Intensität muss mit den Trainingsprogrammen gearbeitet    werden (Typ Erholung oder Kapillarisation)?

Die Programme Aktive Erholung und Kapillarisation müssen nicht unbedingt mit maximaler Intensität angewendet werden. Es ist jedoch wichtig, dass die Intensitäten ausreichend stark sind, um gut sichtbare Muskelreaktionen auszulösen.

12.Welche Intensität sollte man während der Ruhephasen erreichen?

In den Ruhephasen wird die Intensität der Erholungszuckungen automatisch auf 50% der für die Kontraktionen festgelegten Intensität reduziert. Das Ziel dieser Zuckungen zwischen den Kontraktionen ist es, die Durchblutung zu fördern, um eine bessere Erholung zu erzielen.

13.Warum spürt man auch während der Ruhephasen Zuckungen?

Der Muskel wird auch in den Ruhephasen stimuliert, das führt zu Muskelzuckungen. Diese Zuckungen ermöglichen eine bessere Erholung zwischen zwei Kontraktionen. Sie müssen gut sichtbar sein.

14.Kann der Einsatz von zu hoher Energie zu Verletzungen führen?

Nein. Verletzungen können nicht hervorgerufen werden, weil die Intensität während der Kontraktionsphase schrittweise ansteigt, eben, um jedes Risiko eines Muskelrisses zu vermeiden.
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