Klinische Studien
Die Elektrostimulation ist heutzutage eine anerkannte Technik, deren Wirksamkeit in zahlreichen wissenschaftlichen Veröffentlichungen nachgewiesen wurde. Einige dieser Studien wurden in Partnerschaft mit der Société Compex durchgeführt.
WIRKSAMKEIT: verbesserte Kraft und Leistung in gesunden Personen und Sportlern
Ist die hochfrequente neuromuskuläre elektrische Stimulation ein tragfähiges Instrument für die Verbesserung der Muskelleistung bei gesunden Menschen und Sportlern?
"Is high-frequency neuromuscular electrical stimulation a suitable tool for muscle performance improvement in both healthy humans and athletes?"
Gondin et al., European Journal of Applied Physiology, Oct 2011, Vol. 111(10), pp. 2473-87.
In dieser französischen Studie werteten die Autoren die Literatur aus, um einen Überblick über die Vorteile und Grenzen der elektrischen Muskelstimulation (EMS) bei gesunden Menschen sowie bei Freizeit- und Leistungssportlern zu geben.
• Das EMS-Training führt zu einer wesentlichen Verbesserung der Muskelkraft.
• Durch Kombination der EMS mit fakultativen dynamischen Bewegungsübungen können bestimmte sportliche Fähigkeiten und Leistungen wie z. B. die Sprungleistung und Sprintfähigkeit verbessert werden.
• Die EMS ist ein interessantes Trainingsinstrument für Sportler, da die Fast-Twitch-Fasern der Muskulatur während der elektrischen Stimulation bei geringerer Belastung einfacher aktiviert werden können, während diese Fasern bei fakultativen Bewegungen in der Regel höheren Belastungen vorbehalten sind.
• Die EMS scheint die Methode der Wahl zu sein, wenn die für eine Muskelkräftigung verbleibende Zeit begrenzt ist. Sie bringt zudem Vielseitigkeit und Abwechslung in das Trainingsprogramm, was wiederum zu einer Förderung der Motivation des Sportlers führen kann.
Die Autoren schließen, dass es überzeugende Nachweise gibt, dass die elektrische Stimulation eine relevante und wirksame Ergänzung fakultativer Widerstandstrainingsprotokolle zur Verbesserung der Muskelkraft darstellt. Zudem handelt es sich hierbei im Gegensatz zu Doping um eine legale Methode für Sportler.
Gondin et al., European Journal of Applied Physiology, Oct 2011, Vol. 111(10), pp. 2473-87.
In dieser französischen Studie werteten die Autoren die Literatur aus, um einen Überblick über die Vorteile und Grenzen der elektrischen Muskelstimulation (EMS) bei gesunden Menschen sowie bei Freizeit- und Leistungssportlern zu geben.
• Das EMS-Training führt zu einer wesentlichen Verbesserung der Muskelkraft.
• Durch Kombination der EMS mit fakultativen dynamischen Bewegungsübungen können bestimmte sportliche Fähigkeiten und Leistungen wie z. B. die Sprungleistung und Sprintfähigkeit verbessert werden.
• Die EMS ist ein interessantes Trainingsinstrument für Sportler, da die Fast-Twitch-Fasern der Muskulatur während der elektrischen Stimulation bei geringerer Belastung einfacher aktiviert werden können, während diese Fasern bei fakultativen Bewegungen in der Regel höheren Belastungen vorbehalten sind.
• Die EMS scheint die Methode der Wahl zu sein, wenn die für eine Muskelkräftigung verbleibende Zeit begrenzt ist. Sie bringt zudem Vielseitigkeit und Abwechslung in das Trainingsprogramm, was wiederum zu einer Förderung der Motivation des Sportlers führen kann.
Die Autoren schließen, dass es überzeugende Nachweise gibt, dass die elektrische Stimulation eine relevante und wirksame Ergänzung fakultativer Widerstandstrainingsprotokolle zur Verbesserung der Muskelkraft darstellt. Zudem handelt es sich hierbei im Gegensatz zu Doping um eine legale Methode für Sportler.
Auswirkungen einer Kombination aus Elektromyostimulation und Gymnastik bei Mädchen im Vorpubertätsalter.
"Effects of Combined Electromyostimulation and Gymnastics Training in Prepubertal Girls."
Deley et al., Journal of Strength and Conditioning Research, Feb 2011, Volume 25(2), pp. 520-526.
Aufgrund der besonders explosiven Anforderungen an die Muskelkraft ist Krafttraining ein wichtiger Aspekt in der Gymnastik.
In dieser französischen Studie wurden die Auswirkungen eines sechswöchigen Kombinationsprogramms aus elektrischer Muskelstimulation (EMS) mit dem Compex Sport und Gymnastiktraining auf die Muskelkraft und die vertikale Sprungleistung bei Mädchen im Vorpubertätsalter untersucht.
16 junge Sportlerinnen wurden willkürlich in zwei Gruppen aufgeteilt: Eine Gruppe absolvierte neben dem gymnastischen Training auch EMS-Training. Die andere Gruppe (Kontrollgruppe) absolvierte nur gymnastisches Training.
• Nach den ersten drei Wochen des EMS-Trainings wurden ein wesentlicher Anstieg der Muskelkraft des Streckmuskels im Knie und eine bessere Sprungleistung gemessen, während in der Kontrollgruppe bei den gleichen Parametern keine Verbesserungen festgestellt werden konnten.
• Die Verbesserungen in der Sprungfähigkeit waren auch einen Monat nach Ende des EMS-Trainingsprogramms noch zu verzeichnen.
Die Autoren empfehlen die Integration kurzzeitiger EMS-Krafttrainingsprogramme in die gymnastische Ausbildung junger Sportlerinnen, um die Kraft und Sprungfähigkeit zu verbessern.
Deley et al., Journal of Strength and Conditioning Research, Feb 2011, Volume 25(2), pp. 520-526.
Aufgrund der besonders explosiven Anforderungen an die Muskelkraft ist Krafttraining ein wichtiger Aspekt in der Gymnastik.
In dieser französischen Studie wurden die Auswirkungen eines sechswöchigen Kombinationsprogramms aus elektrischer Muskelstimulation (EMS) mit dem Compex Sport und Gymnastiktraining auf die Muskelkraft und die vertikale Sprungleistung bei Mädchen im Vorpubertätsalter untersucht.
16 junge Sportlerinnen wurden willkürlich in zwei Gruppen aufgeteilt: Eine Gruppe absolvierte neben dem gymnastischen Training auch EMS-Training. Die andere Gruppe (Kontrollgruppe) absolvierte nur gymnastisches Training.
• Nach den ersten drei Wochen des EMS-Trainings wurden ein wesentlicher Anstieg der Muskelkraft des Streckmuskels im Knie und eine bessere Sprungleistung gemessen, während in der Kontrollgruppe bei den gleichen Parametern keine Verbesserungen festgestellt werden konnten.
• Die Verbesserungen in der Sprungfähigkeit waren auch einen Monat nach Ende des EMS-Trainingsprogramms noch zu verzeichnen.
Die Autoren empfehlen die Integration kurzzeitiger EMS-Krafttrainingsprogramme in die gymnastische Ausbildung junger Sportlerinnen, um die Kraft und Sprungfähigkeit zu verbessern.
Auswirkungen eines elektrostimulatorischen Trainingsprogramms auf die Kraft sowie die Sprung- und Schussfähigkeiten von Fußballspielern.
"Effects of An Electrostimulation Training Program on Strength, Jumping, and Kicking Capacities in Soccer Players."
Billot et al., Journal of Strength and Conditioning Research, May 2010, Vol. 24(5), pp. 1407-1413.
In dieser französischen Studie wurde die Auswirkung eines fünfwöchigen elektrostimulatorischen Trainingsprogramms (EMS) mit einem Compex Energy-Gerät auf die Muskelstärke (Quadrizeps), Schussgeschwindigkeit, Sprintfähigkeit und vertikale Sprungleistung bei Fußballspielern untersucht.
• 20 Fußballspieler wurden willkürlich in zwei Trainingsgruppen aufgeteilt: Eine Gruppe (EMS-Gruppe) erhielt fünf Wochen lang eine Elektrostimulation der Quadrizeps (jeweils drei Sitzungen a 12 Minuten/Woche) und Fußballtraining, während die andere Gruppe (Kontrollgruppe) nur Fußballtraining absolvierte.
• Das Kraftprogramm des Compex-Geräts wurde auf Stufe 5 eingestellt.
• Die Sportler wurden nach drei und fünf Wochen Training getestet. Beide Male zeigten sich wesentliche Verbesserungen in den Muskelkraftparametern der Quadrizeps sowie höhere Schussgeschwindigkeiten, während diese Verbesserungen in der Kontrollgruppe nicht festgestellt werden konnten.
Die Autoren empfehlen die Verwendung von EMS als Ergänzung zu herkömmlichem Fußballtraining, da sie als wirksame Methode zur Verbesserung der Muskelkraft und von bestimmten Fähigkeiten für den Fußballsport gilt. Die EMS bringt ggf. auch Abwechslung in das Trainingsprogramm, was wiederum die Motivation mancher Spieler fördern kann. Des Weiteren empfehlen die Autoren eine Verwendung bei verletzten Sportlern, um die Auswirkungen des Detrainings zu mildern oder zu umgehen.
Billot et al., Journal of Strength and Conditioning Research, May 2010, Vol. 24(5), pp. 1407-1413.
In dieser französischen Studie wurde die Auswirkung eines fünfwöchigen elektrostimulatorischen Trainingsprogramms (EMS) mit einem Compex Energy-Gerät auf die Muskelstärke (Quadrizeps), Schussgeschwindigkeit, Sprintfähigkeit und vertikale Sprungleistung bei Fußballspielern untersucht.
• 20 Fußballspieler wurden willkürlich in zwei Trainingsgruppen aufgeteilt: Eine Gruppe (EMS-Gruppe) erhielt fünf Wochen lang eine Elektrostimulation der Quadrizeps (jeweils drei Sitzungen a 12 Minuten/Woche) und Fußballtraining, während die andere Gruppe (Kontrollgruppe) nur Fußballtraining absolvierte.
• Das Kraftprogramm des Compex-Geräts wurde auf Stufe 5 eingestellt.
• Die Sportler wurden nach drei und fünf Wochen Training getestet. Beide Male zeigten sich wesentliche Verbesserungen in den Muskelkraftparametern der Quadrizeps sowie höhere Schussgeschwindigkeiten, während diese Verbesserungen in der Kontrollgruppe nicht festgestellt werden konnten.
Die Autoren empfehlen die Verwendung von EMS als Ergänzung zu herkömmlichem Fußballtraining, da sie als wirksame Methode zur Verbesserung der Muskelkraft und von bestimmten Fähigkeiten für den Fußballsport gilt. Die EMS bringt ggf. auch Abwechslung in das Trainingsprogramm, was wiederum die Motivation mancher Spieler fördern kann. Des Weiteren empfehlen die Autoren eine Verwendung bei verletzten Sportlern, um die Auswirkungen des Detrainings zu mildern oder zu umgehen.
WIRKSAMKEIT: ermöglicht die Regeneration der Muskeln
Auswirkung von drei unterschiedlichen Muskelerholungsmethoden auf die Leistung des Werfers beim Baseball zwischen Innings.
Effect of Three Different Between-Inning Recovery Methods on Baseball Pitching Performance."
Warren et al., Journal of Strength and Conditioning Research, March 2011, Volume 25(3), pp. 683-688.
Beim Baseball und bei anderen Sportarten ist die Muskelerholung in den Ruhezeiten zwischen anspruchsvollen Spielrunden (sogen. Innings) von besonderer Bedeutung, damit beim Spiel durchweg Höchstleistungen erbracht werden können.
In dieser kalifornischen Studie haben die Autoren die Wirksamkeit drei unterschiedlicher Muskelerholungsmethoden verglichen, um feststellen zu können, welche Methode nach einer Spielrunde beim Baseball die effektivste war:
1. Passive Erholung: Sechs Minuten lang keine Aktivität
2. Aktive Erholung: Sechs Minuten langes Jogging
3. Aktive Erholung mit EMS (elektrische Muskelstimulation): Sechs Minuten langes „aktives Muskelerholungsprogramm“ der Arm- und Schultermuskulatur mit dem Compex Sport.
• Das aktive EMS-Muskelerholungsprogramm mit dem Compex Sport führte zur stärksten Senkung der Laktatwerte im Blut. Im Vergleich dazu konnte keine wesentliche Auswirkung der anderen Erholungsmethoden auf die Laktatwerte im Blut ermittelt werden. Durch Senkung der Laktatwerte im Blut kann sich die Muskulatur erholen und bei der darauffolgenden Wurfaktivität wieder zur Erzielung höchster Leistungen eingesetzt werden.
• Nach einer NMES-Erholung der Muskeln wurden sogar höhere Wurfgeschwindigkeiten gemessen als nach einer Erholung mit Jogging.
• Psychologische Analysen legen nahe, dass die subjektive, wahrgenommene Erholung nach Verwendung des Compex auch besser war als eine Erholung mit Jogging, was ggf. auch zu einer Steigerung der Wurfleistung während der nächsten Spielrunde beitragen kann.
Die Autoren empfehlen die elektrische Muskelstimulation aufgrund ihrer ausgezeichneten Laktat-Clearance und besseren subjektiven Erholungswirkung im Rahmen der Erholung als Methode der Wahl für Werfer beim Baseball.
Warren et al., Journal of Strength and Conditioning Research, March 2011, Volume 25(3), pp. 683-688.
Beim Baseball und bei anderen Sportarten ist die Muskelerholung in den Ruhezeiten zwischen anspruchsvollen Spielrunden (sogen. Innings) von besonderer Bedeutung, damit beim Spiel durchweg Höchstleistungen erbracht werden können.
In dieser kalifornischen Studie haben die Autoren die Wirksamkeit drei unterschiedlicher Muskelerholungsmethoden verglichen, um feststellen zu können, welche Methode nach einer Spielrunde beim Baseball die effektivste war:
1. Passive Erholung: Sechs Minuten lang keine Aktivität
2. Aktive Erholung: Sechs Minuten langes Jogging
3. Aktive Erholung mit EMS (elektrische Muskelstimulation): Sechs Minuten langes „aktives Muskelerholungsprogramm“ der Arm- und Schultermuskulatur mit dem Compex Sport.
• Das aktive EMS-Muskelerholungsprogramm mit dem Compex Sport führte zur stärksten Senkung der Laktatwerte im Blut. Im Vergleich dazu konnte keine wesentliche Auswirkung der anderen Erholungsmethoden auf die Laktatwerte im Blut ermittelt werden. Durch Senkung der Laktatwerte im Blut kann sich die Muskulatur erholen und bei der darauffolgenden Wurfaktivität wieder zur Erzielung höchster Leistungen eingesetzt werden.
• Nach einer NMES-Erholung der Muskeln wurden sogar höhere Wurfgeschwindigkeiten gemessen als nach einer Erholung mit Jogging.
• Psychologische Analysen legen nahe, dass die subjektive, wahrgenommene Erholung nach Verwendung des Compex auch besser war als eine Erholung mit Jogging, was ggf. auch zu einer Steigerung der Wurfleistung während der nächsten Spielrunde beitragen kann.
Die Autoren empfehlen die elektrische Muskelstimulation aufgrund ihrer ausgezeichneten Laktat-Clearance und besseren subjektiven Erholungswirkung im Rahmen der Erholung als Methode der Wahl für Werfer beim Baseball.
Vergleich der Muskelerholung und der Muskelstimulation mit der Laktat-Clearance bei Schwimmern nach dem Sprintschwimmen.
"Comparison of swim recovery and muscle stimulation on lactate removal after sprint swimming."
Neric et al., Journal of Strength and Conditioning Research, Dec 2009, Volume 23(9) pp. 2560-2567.
Beim Schwimmwettkampf sind mehrfach besonders intensive Bewegungsabläufe notwendig, die zu einem Anstieg der Laktatwerte im Blut führen. Die aktive Muskelerholung nach sportlicher Betätigung führt nachweislich schneller zu einem niedrigeren Laktatwert als die passive Erholung mit Ruhepausen, ist aber ggf. nicht immer praktisch.
Ziel dieser kalifornischen Studie war eine Analyse der Auswirkungen einer aktiven Muskelerholung mit elektrischer Stimulation im Vergleich zu einer submaximalen aktiven Erholung mit Schwimmen und passiver Erholung mit Ruhepausen.
Die Laktatwerte im Blut wurden vor und unmittelbar nach einem 200-m-Schwimmsprint gemessen sowie nach einer 10-minütigen (zwischenzeitliche Messung) und 20-minütigen (abschließende Messung) Erholungsphase.
• An beiden Erholungszeitpunkten konnten die niedrigsten Laktatwerte nach einer submaximalen aktiven Erholung mit Schwimmen gemessen werden. Die Erholung mit EMS wies jedoch eine wesentlich bessere Senkung der Laktatwerte im Vergleich zur Erholung mit Ruhe auf.
Aus diesem Grund empfehlen die Autoren die elektrische Stimulation als alternative Erholungstherapie zur Senkung der Laktatwerte im Blut. Es gibt ggf. Situationen, in denen Sportler nur in begrenztem Umfang Zugang zu einem Schwimmbad haben, körperlich und geistig erschöpft und für weitere sportliche Betätigung nicht motiviert sind oder sich eine alternative Erholungstherapie wünschen. In diesen Situationen können mit der elektrischen Stimulation Muskelkontraktionen herbeigeführt werden, während der Ruhezustand des Weiteren dazu beiträgt, dass die Laktatwerte in den Muskeln und im Blut vor dem nächsten Einsatz gesenkt werden.
Neric et al., Journal of Strength and Conditioning Research, Dec 2009, Volume 23(9) pp. 2560-2567.
Beim Schwimmwettkampf sind mehrfach besonders intensive Bewegungsabläufe notwendig, die zu einem Anstieg der Laktatwerte im Blut führen. Die aktive Muskelerholung nach sportlicher Betätigung führt nachweislich schneller zu einem niedrigeren Laktatwert als die passive Erholung mit Ruhepausen, ist aber ggf. nicht immer praktisch.
Ziel dieser kalifornischen Studie war eine Analyse der Auswirkungen einer aktiven Muskelerholung mit elektrischer Stimulation im Vergleich zu einer submaximalen aktiven Erholung mit Schwimmen und passiver Erholung mit Ruhepausen.
Die Laktatwerte im Blut wurden vor und unmittelbar nach einem 200-m-Schwimmsprint gemessen sowie nach einer 10-minütigen (zwischenzeitliche Messung) und 20-minütigen (abschließende Messung) Erholungsphase.
• An beiden Erholungszeitpunkten konnten die niedrigsten Laktatwerte nach einer submaximalen aktiven Erholung mit Schwimmen gemessen werden. Die Erholung mit EMS wies jedoch eine wesentlich bessere Senkung der Laktatwerte im Vergleich zur Erholung mit Ruhe auf.
Aus diesem Grund empfehlen die Autoren die elektrische Stimulation als alternative Erholungstherapie zur Senkung der Laktatwerte im Blut. Es gibt ggf. Situationen, in denen Sportler nur in begrenztem Umfang Zugang zu einem Schwimmbad haben, körperlich und geistig erschöpft und für weitere sportliche Betätigung nicht motiviert sind oder sich eine alternative Erholungstherapie wünschen. In diesen Situationen können mit der elektrischen Stimulation Muskelkontraktionen herbeigeführt werden, während der Ruhezustand des Weiteren dazu beiträgt, dass die Laktatwerte in den Muskeln und im Blut vor dem nächsten Einsatz gesenkt werden.
PHYSIOLOGISCHE VERANDERUNGEN der Muskeln und Nerven
Elektromyostimulationstraining wirkt sich auf die neuromuskuläre Leistungsfähigkeit und Muskelarchitektur aus.
"Electromyostimulation Training Effects on Neural Drive and Muscle Architecture."
Gondin et al. Medicine & Science in Sports & Exercise, 2005, Volume 37(8) pp. 1291-1299.
Während die elektrische Muskelstimulation im Wesentlichen als Krafttrainingsmethode eingesetzt wird, haben die Autoren dieser französischen Studie die Adaptionen untersucht, die in den Muskel- und Nervenfasern auftreten, die einer Elektrostimulation unterzogen werden.
Aus diesem Grund wurden 20 Probanden in eine Gruppe mit Elektrostimulation und in eine Kontrollgruppe aufgeteilt. Die EMS-Gruppe absolvierte ein achtwöchiges EMS-Trainingsprogramm der Quadrizepsmuskeln mit einem Compex Sport-Gerät.
• Die Muskelkraft wurde nach acht Wochen EMS-Training maximal um 27 % erhöht, während in der Kontrollgruppe keine Zunahme der Muskelkraft festgestellt wurde.
• Auf neuronaler Ebene verzeichneten die Autoren, dass das EMS-Training die Aktivität des stimulierten Muskels insgesamt verbesserte: Die motorischen Nerven konnten mit EMS mehr Muskelfasern aktivieren.
• Auf muskulärer Ebene führte das EMS-Training zu einer Verbesserung der Quadrizeps-Muskelmasse (gemessen am Muskelquerschnitt) und zu Veränderungen hinsichtlich einer effizienteren Muskelarchitektur.
• Neuronale Adaptionen traten im Wesentlichen während den ersten vier Trainingswochen auf, während Muskeladaptionen zwischen der 4. und 8. Trainingswoche an Signifikanz gewannen.
Es wurde geschlussfolgert, dass die Zunahme in der Muskelkraft mit EMS-Training mit neuronalen und muskulären Adaptionen in Zusammenhang steht.
Gondin et al. Medicine & Science in Sports & Exercise, 2005, Volume 37(8) pp. 1291-1299.
Während die elektrische Muskelstimulation im Wesentlichen als Krafttrainingsmethode eingesetzt wird, haben die Autoren dieser französischen Studie die Adaptionen untersucht, die in den Muskel- und Nervenfasern auftreten, die einer Elektrostimulation unterzogen werden.
Aus diesem Grund wurden 20 Probanden in eine Gruppe mit Elektrostimulation und in eine Kontrollgruppe aufgeteilt. Die EMS-Gruppe absolvierte ein achtwöchiges EMS-Trainingsprogramm der Quadrizepsmuskeln mit einem Compex Sport-Gerät.
• Die Muskelkraft wurde nach acht Wochen EMS-Training maximal um 27 % erhöht, während in der Kontrollgruppe keine Zunahme der Muskelkraft festgestellt wurde.
• Auf neuronaler Ebene verzeichneten die Autoren, dass das EMS-Training die Aktivität des stimulierten Muskels insgesamt verbesserte: Die motorischen Nerven konnten mit EMS mehr Muskelfasern aktivieren.
• Auf muskulärer Ebene führte das EMS-Training zu einer Verbesserung der Quadrizeps-Muskelmasse (gemessen am Muskelquerschnitt) und zu Veränderungen hinsichtlich einer effizienteren Muskelarchitektur.
• Neuronale Adaptionen traten im Wesentlichen während den ersten vier Trainingswochen auf, während Muskeladaptionen zwischen der 4. und 8. Trainingswoche an Signifikanz gewannen.
Es wurde geschlussfolgert, dass die Zunahme in der Muskelkraft mit EMS-Training mit neuronalen und muskulären Adaptionen in Zusammenhang steht.















